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Der Blick aus
dem Labyrinth

Wenn Sie die Zukunft Ihrer Kanzlei sichern wollen, fragen Sie sich folgendes: Wie kann ich den Nutzen für meine Mandanten steigern und mich damit unentbehrlich machen? Wie kann ich dazu meine bestehenden Kräfte und Ressourcen optimal einsetzen? Wo kann ich zukünftige Entwicklungsschwerpunkte für meine Kanzlei setzen? Wie erreiche ich eine wettbewerbsfreie Alleinstellung? Es geht also um die kreative Entwicklung einer erwünschten Zukunft für Ihre Kanzlei bzw. die Unternehmen Ihrer Mandanten. Hierfür stellen Sie heute die Weichen.

Um diese Fragen zu beantworten, analysieren Sie Ihre bestehenden Potenziale; Sie suchen nach neuen Geschäfts- und Problemfeldern; Sie beschäftigen sich mit Zielgruppendefinition und -entwicklung, mit Innovation und Kooperation etc. Im ersten Schritt geht es um die Änderung der Perspektive, sowie die Sammlung und Bewertung von Optionen.

Dazu brauchen Sie tatsächlich „Muße“, sprich Raum und Zeit, um solche Gedanken hervorzubringen und zu fördern. Allein der Begriff „Muße“ steht im krassen Gegensatz zum oft hektischen Tagesgeschäft. Bei der täglichen Bearbeitung Ihrer Mandate muss eine große Menge von Routinearbeiten möglichst reibungslos abgearbeitet werden. Meist geht es dabei um Geschäftsvorfälle der Vergangenheit und ihre Dokumentation bzw. Interpretation.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie befinden sich in einem Labyrinth und suchen den Weg nach draußen. Dabei sind Sie von hohen Mauern umgeben. Eine Sackgasse erkennen Sie erst, wenn Sie in ihr feststecken. Es ist unmöglich, sich einen Überblick zu verschaffen. Hätten Sie aber eine Leiter, die hoch über die Mauern ragt, so könnten Sie in luftiger Höhe Zusammenhänge erkennen. Sie könnten festlegen, welchen Weg zum Ausgang Sie einschlagen müssen.

Einen vergleichbaren Perspektivwechsel bietet die strategische Arbeit. Damit nehmen Sie eine Metaebene ein und schauen aus der Vogelperspektive auf Ihre Kanzlei. Die Leiter ist da. Sie müssen sich nur dafür entscheiden, diese auch zu nutzen. Ganz ohne Zweifel: Die Entwicklung strategischer Konzepte und die Anwendung entsprechender Tools brauchen Zeit. Aber vielleicht braucht es weniger Zeit als Sie jetzt denken.

Hierzu ein einfaches Rechenbeispiel: Angenommen in Ihrer Kanzlei arbeiten vier Angestellte. Da kommen jährlich gut und gerne 6.600 Arbeitsstunden zusammen. Rechnet man Ihre Arbeitszeit – sagen wir 1.900 Arbeitsstunden – noch hinzu, dann würden in Ihrer Kanzlei rund 8.500 Stunden per anno gearbeitet.

Das ist eine Menge Zeit. Wenn Sie wollen, überschlagen Sie das mal mit Ihren tatsächlichen Zahlen. Jetzt stellt sich die alles entscheidende Frage: Wie viel Prozent dieser Stunden arbeiten Sie und Ihre Mitarbeiter IM Unternehmen also in Sachen Administration, Auftragsabwicklung, Marketing, Akquisition? Und wie viele Stunden verbringen Sie mit der Weichenstellung und Zukunfts-Sicherung Ihrer Kanzlei? In anderen Worten: Wie viele Stunden arbeiten Sie AM Unternehmen?

Hinweis: Bei nur 4 Stunden pro Woche (durch Sie und/oder Ihre Mitarbeiter) entspräche dies in etwa 2,25 Prozent der Gesamtzeit. Viele Kanzleien erreichen nicht einmal diesen Wert. Was ist das Gute daran? Schon eine relativ kleine Investition in regelmäßige „Strategie-Zeit“ birgt eine unglaubliche Hebelwirkung für die Steigerung Ihres Erfolgs.

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